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DFG-Projekt

Akademisch Be­schäf­tigte in 'Bewegung'

In dem Forschungs­pro­jekt soll der Zu­sam­men­hang von sozialer und räumlicher Mo­bi­li­tät in der Wis­sen­schaft methodenplural un­ter­sucht wer­den.

Haben räumlich mobile Wis­sen­schaft­ler und Wissen­schaft­lerinnen heutzutage größere Chancen auf eine wis­sen­schaft­liche Karriere als ih­re vergleichsweise ‚ortsfesten‘ Kollegen und Kolleginnen?

Hängt räumliche Flexibilität – sei es in Form von Auslandsaufenthalten, Fernpendeln oder mehrfachen Umzügen – genuin mit einer Tugend wis­sen­schaft­licher Ar­beit, der Wissbegierde, gleichsam wahlverwandtschaftlich zu­sam­men, oder greifen allgemein gestiegene Mobilitätserfordernisse vermehrt auch im Feld der Wis­sen­schaft?

Logo DFG-Projekt Mobilität © Quelle: eigener Entwurf

Diese Fragen stellen wir uns im Projekt, das in pandemischen Zeiten noch einmal eine spezifische Aktualität er­hält.

Mit unserer Studie erforschen wir den bislang überraschend wenig untersuchten Zu­sam­men­hang von räumlicher und sozialer Mo­bi­li­tät und dessen Einflussfaktoren im Feld der Wis­sen­schaft. Wir berücksichtigen (zumeist retrospektiv) ins­be­son­de­re berufsbiographische Verläufe über ver­schie­de­ne Karrierestufen sowie die – sich im Zeitverlauf möglicherweise wandelnden – subjektiven Einstellungen zur Mo­bi­li­tät und orien­tieren uns dabei an ungleichheitstheoretischen und gegenwartsdiagnostischen Rahmungen.

Der empirische Zugang erfolgt dreifach in Form einer quantitativen Sekundäranalyse und jeweils einer quantitativen und einer qualitativen Ergänzungsstudie: einer Online-Be­fra­gung von Wis­sen­schaft­lern und Wissen­schaft­lerinnen aus­ge­wähl­ter Disziplinen sowie Leitfadeninterviews mit Wis­sen­schaft­lern und Wissen­schaft­lerinnen mit un­ter­schied­lichen Mobilitätserfahrungen.

Projektleitung

Prof. Dr. Nicole Burzan, TU Dort­mund

Prof. Dr. Nadine Schöneck-Voss, HS Niederrhein/ für nähere In­for­ma­ti­onen zum Projekt ebenfalls: wei­tere In­for­ma­ti­onen

Projektteam

Dr. Benjamin Neumann, TU Dort­mund

Dr. Silke Kohrs, TU Dort­mund

Sören Nonnengart, HS Niederrhein (Kontakt)

Johanna Marx, HS Niederrhein (Kontakt)

Publikationen

Kohrs, Silke; Schöneck, Nadine M. (2019): Akademische Karrierewege, in: Burzan, N. (Hrsg.): Komplexe Dynamiken globaler und lokaler Ent­wick­lungen, Verhandlungsband des 39. Kongresses der Deut­schen Ge­sell­schaft für So­zio­lo­gie in Göttingen 2018   Volltext

Kohrs, Silke (2018): Kategorienbildung in der Anfangsphase – Reflexionen zur quantitativen Er­for­schung des Zusammenhangs von sozialer und räumlicher Mo­bi­li­tät, in: Burzan, N./Hitzler, R. (Hrsg.): Typologische Konstruktionen. Prinzipien und Forschungspraxis. Wiesbaden: Springer VS. S. 327-344  Volltext

Vorträge und Organisationen

Er­for­schung von sozialer und räumlicher Mo­bi­li­tät im Kontext akademischer Karrierewege: Konzeptionelle Ansätze und me­tho­disch­er Zugriff“ (Silke Kohrs), Vor­trag im Rah­men des Work­shops Transnationales Sampling und die quantitative For­schung zu Mobilitätsprozessen, Hamburg, Januar 2020

„The link between spatial and social mobility of higher education staff: Approaches for identifying causal ef­fects“ (Silke Kohrs), Oral presentation within „RS16 - Sociology of Spatial Mobilities“, at the 14th Conference of the European Sociological Association (ESA), Manchester, August 2019

Organisation der Ad Hoc Gruppe „Akademische Wege auf dem Prüfstand. Zum Nexus von sozialer und räumlicher Mo­bi­li­tät in der Wis­sen­schaft“ (Silke Kohrs und Nadine Schöneck-Voß) auf dem 39. Kongress der Deut­schen Ge­sell­schaft für So­zio­lo­gie, Göttingen, September 2018

„Karriere(wege) und Hochschulstandorte: Umzugs- und Pendelmobilität in der Wis­sen­schaft“ (Silke Kohrs und Nadine Schöneck-Voß), Vor­trag in der Ad Hoc Gruppe Akademische Wege auf dem Prüfstand. Zum Nexus von sozialer und räumlicher Mo­bi­li­tät in der Wis­sen­schaft auf dem 39. Kongress der Deut­schen Ge­sell­schaft für So­zio­lo­gie, Göttingen, September 2018

„Karrieremobilität in der Wis­sen­schaft: Ohne räumliche Flexibilität auch kein ‚Erfolg’?“ (Silke Kohrs), Vor­trag in dem Panel der ÖGS Sektion ‚Soziale Un­gleich­heit‘ im Rah­men des Österreichischen Kongresses für So­zio­lo­gieSo­zio­lo­gie zwischen The­o­rie und Praxis“, Graz, De­zem­ber 2017

„Kategorienbildung in der Anfangsphase – Reflexionen zur quantitativen Er­for­schung des Zusammenhangs von sozialer und räumlicher Mo­bi­li­tät“ (Silke Kohrs), Vor­trag im Rah­men des Work­shops Typologische Konstruktionen und/oder kategoriale Klassifikationen, Dort­mund, De­zem­ber 2016

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Uni­ver­si­tät­ Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät­ ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät­“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät­ mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät­ S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät­. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät­ zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät­ Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.